F&E: Entwicklung der Forschung für mehr Fortschritt

Homöopathie Forschung

Homöopathie

Die Homöopathie war als Heilsystem lange Zeit sehr umstritten und galt für Schulmediziner als vollkommen unsinnig und unwirksam. Die Wirkung sei ausschließlich auf einen Placebo-Effekt zurück zu führen und mehr oder weniger Scharlatanerie, argumentierten kritische Stimmen.

Homöopathie Forschung findet an Hochschulen nicht statt und es gibt nur wenig staatliche Unterstützung. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte gründete im Jahr 2001 das Europäische Institut für Homöopathie. Dort wird Homöopathie-Forschung betrieben, organisiert und Gelder gesammelt mit dem Ziel, die Homöopathie als Medizinrichtung vorwärts zu bringen.

Die Homöopathie Forschung tut sich schwer, ihre Erfolge wissenschaftlich zu beweisen, weil die verabreichte Medizin nicht den Testverfahren unterzogen werden kann, wie es die Schulmedizin und die Pharmakologie gewohnt sind. Homöopathen behandeln nicht eine Krankheit isoliert, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit, Es werden die Heilungskräfte des Menschen mobilisiert und nicht wie in der Schulmedizin, einzelne Symptome behandelt. Die Folge ist, dass selten zwei Menschen mit gleichen körperlichen Beschwerden auch die gleiche Medikation erhalten, um gesund zu werden. Die Homöopathie kennt keine statistisch erfassten und damit vergleichbaren Heilmittel gegen Krankheiten, sondern nur angepasste Heilmittel für kranke Menschen.

Ein großes Problem für die Homöopathie Forschung ist, dass viele Schulmediziner die Annahme, dass sich die Wirksamkeit eines Medikaments durch Verdünnen und Potenzieren noch erhöht, nicht akzeptieren. Homöopathische Heilmittel werden manchmal so stark verdünnt, dass ihre Wirkstoffe kaum noch nachzuweisen sind. Allerdings ist seit 200 Jahren durch Fallbeschreibungen belegt, dass diese Arzneien sehr wohl wirksam sind, weil sie einen Heilungsimpuls auslösen. Die Beschreibung von Einzelfällen hat aber wissenschaftlich betrachtet keinen Stellenwert, weil diese nicht wiederholt oder mit anderen Fällen verglichen werden können um bewiesen zu werden. Dem Wissenschaftler Klaus Linde von der Universität München ist es dennoch gelungen nachzuweisen, dass homöopathische Mittel wirksamer sind als Placebos.

Die Homöopathie Forschung hat inzwischen eigene Methoden entwickelt, wissenschaftlich akzeptierte Wirksamkeitsnachweise zu erstellen. Krankengeschichten werden sorgfältig aufgearbeitet, individuelle Symptome ausgewertet und Arzneisubstanzen analysiert. Einige gesetzliche Krankenkassen führen Evaluations-Studien durch und übernehmen während einer Zeitspanne von fünf bis acht Jahren die Kosten homöopathischer Behandlung. Die Ergebnisse werden ausgewertet, um am Ende der Laufzeit die Frage zu klären, wann eine homöopathische Behandlung sinnvoll ist und wie hoch die Kosten verglichen mit einer schulmedizinischen Behandlung sind.

Homöopathie wird trotz heftiger Kritik immer beliebter bei der Bevölkerung. Da das Thema "Gesund Leben" immer mehr in den Vordergrund rückt, möchte man auch weniger chemische Medikamente einnehmen, was der Homöopathie zugute kommt. Immer mehr Ärzte wenden sich alternativen Heilmethoden zu und auch in Heilpraktiker Praxen wird gerne mit Homöopathie gearbeitet.

Die Ergebnisse der Forschung auf dem Bereich der Homöopathie werden viele Kritiker verblüffen. Zwar helfen die naturellen Mittel nicht gegen jede Krankheit, können aber durchaus in vielen Bereichen äußerst effektiv wirken. So hilft die Homöopathische Anwendung beispielsweise sogar bei einigen Frauen hervorragend bei Cellulite scheint die Wirkung . Bei dieser Art der Behandlung kommt es jedoch stark auf den individuellen Menschen an, weswegen die Erfolge leider nicht bei Jedermann eintreten.